In Memoriam


Dr.med. Horst Hermann August Intrau  (* 28. 05.1935 in Hamburg, † 23.10.1988 in Stolberg / Harz)
Facharzt für Chirurgie und Neurochirurgie,
war ein deutscher Arzt.

 

Leben

Nachdem sein Vater im Februar 1945 in Hamburg, in Folge der schweren sinnlosen Bombardierungen
auf Wohngebiete der Hansestadt Hamburg verstarb, wuchs Horst Intrau, mit seinem Zwilligsbruder
Klaus John Paul Intrau, bei seiner Mutter auf.
Die Familie verzog auf Grund der katastrophalen Situation in Hamburg, nach dem Ende des Krieges
dann nach Rostock, wo die Volksschule weiter besucht und abgeschlossen wurde.

Im Anschluß wurde der Handwerksberuf eines Maurers erlernt und mit sehr guten Leistungen abgeschlossen.
Wegen dieser sehr guten beruflichen Leistungen wurde Horst Intrau zur Arbeiter und Bauern Fakultät (ABF)
delegiert, die er in Weimar / Thüringen besuchte.

Abschluß der ABF in Weimar mit sehr guten Leistungen, Hochschulreife / Abitur.

Beginn des Studiums der Humanmedizin an der Humboldt-Universität zu Berlin und Studium bis zum Physikum.
Danach Weiterführung und Abschluß des Medizinstudiums in Erfurt / Thüringen (Bezirk Erfurt/ DDR) an der
Medizinischen Akademie Erfurt bei dem international renommierten Chirurgen OMR Prof. Dr.med. Werner Usbeck.

1962 - Dissertation (Dr.med.) an der Medizinischen Akademie Erfurt mit dem Thema:
           "Was leistet der Biliton-Äther-Test bei Thorakotomierten?
             Erfurt, Med. Ak., Diss. v. 22. Okt. 1962
             OCLC: 73983728

- Facharztausbildung Chirurgie: OMR Prof. Dr.med. Werner Usbeck, Medizinische Akademie Erfurt

- Facharztausbildung Neurochirurgie, Berlin

bis 1978 - Ärztliche Tätigkeit an der Medizinischen Akademie Erfurt (MAE) unter
                 OMR Prof. Dr.med. Werner Usbeck (Rektor der MAE von 1973 bis 1985)

1978 - Berufung zum ärztlichen Direktor des Krankenhaus Stolberg / Harz,
            enge Zusammenarbeit mit Prof. Dr.med. Reichel / Kreiskrankenhaus Nordhausen
          
1986 - Aufenthalt im April/ Mai in der Ukraine (Reaktorunglück / Kernschmelze im KKW Tschernobyl)

23.10.1988 -  Nach schweren Tumor-Leidensweg - Beginn 2006 / 2007 und fortwährenden
                      Krankenhausaufenthalten, mit wiederholten Operationen, so u.a. bei dem
                      und  Direktor der Chirurgie und freundschaftlich 
                      verbundenen Kollegen Prof. Dr.med. Dr.med.h.c. Helmut Wolff / Charité Berlin -
                      fand hier sein Leben so ein vorzeitiges leidvolles Ende.